Mobilisation

Die 5 Tibeter

Eine traditionelle Folge aus fünf dynamischen Übungen für Beweglichkeit, Koordination und allgemeine körperliche Aktivierung. Ruhig und ohne Schwung ausführen; 21 Wiederholungen sind kein Muss.

  • Ganzkörper
  • Beweglichkeit
  • Koordination
  • dynamische Folge
Die fünf Tibeter mit Ausgangs- und Endpositionen sowie Bewegungsrichtungen

So beginnen Sie

  • Beginnen Sie mit einem kurzen Aufwärmen für Nacken, Schultern, Wirbelsäule und Hüftgelenke.
  • Starten Sie mit 3 Wiederholungen pro Übung.
  • Wenn die Abfolge gut vertragen wird, steigern Sie schrittweise um jeweils 2 Wiederholungen.
  • Die Höchstzahl beträgt 21 Wiederholungen.
  • Pausieren Sie zwischen den Übungen 20–40 Sekunden oder bei Bedarf länger.
  • Bewegen Sie sich fließend und halten Sie den Atem nicht an.

Die fünf Übungen

1. Drehen

Stehen Sie stabil, die Füße etwa hüftbreit. Heben Sie die gestreckten Arme auf Schulterhöhe und drehen Sie sich langsam im Uhrzeigersinn. Halten Sie die Körperachse aufrecht und die Knie locker. Beenden Sie die Drehung, bevor deutlicher Schwindel auftritt.

Atmung: Frei und gleichmäßig atmen.

2. Kopf und Beine anheben

Legen Sie sich auf den Rücken, die Arme liegen neben dem Körper. Führen Sie beim Einatmen das Kinn sanft zur Brust und heben Sie die Beine nur so weit an, wie der untere Rücken stabil bleibt. Senken Sie Kopf und Beine beim Ausatmen langsam ab. Beugen Sie bei Bedarf die Knie leicht.

Atmung: Einatmen beim Anheben, ausatmen beim Absenken.

3. Rückbeuge im Kniestand

Knien Sie mit aufrechtem Oberkörper und legen Sie die Hände an die Rückseiten der Oberschenkel oder an das Becken. Öffnen Sie beim Einatmen den Brustkorb und gehen Sie in eine kleine, kontrollierte Rückbeuge. Vermeiden Sie Druck im unteren Rücken und werfen Sie den Kopf nicht ruckartig zurück.

Atmung: Einatmen beim Öffnen, ausatmen bei der Rückkehr.

4. Umgekehrter Tisch

Setzen Sie sich mit gestreckten Beinen hin und platzieren Sie die Handflächen neben dem Becken. Drücken Sie beim Einatmen Füße und Hände in den Boden, heben Sie das Becken und führen Sie den Rumpf in Richtung Waagerechte. Kehren Sie beim Ausatmen langsam zurück. Ziehen Sie die Schultern nicht zu den Ohren.

Atmung: Einatmen beim Anheben, ausatmen beim Absenken.

5. Wechsel zwischen Rückbeuge und umgekehrtem V

Öffnen Sie aus einer auf Händen und Füßen gestützten Position den Brustkorb. Führen Sie beim Ausatmen das Becken nach oben und hinten in ein umgekehrtes V. Gleiten Sie beim Einatmen ruhig nach vorn. Beugen Sie die Knie im umgekehrten V bei Bedarf leicht.

Atmung: Ausatmen mit dem Becken nach oben, einatmen bei der Bewegung nach vorn.

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Nach Körperbereich